P. Diddy geht gegen Tony Buzbee vor

Diddy, der Rapper und Geschäftsmann, geht erneut gegen Tony Buzbee, den Anwalt vieler Frauen, die ihm sexuelle Übergriffe vorgeworfen haben, vor. Diesmal argumentiert Diddy, dass Buzbee nicht berechtigt sein sollte, in dem Bezirk tätig zu sein, in dem die meisten der Klagen gegen ihn eingereicht wurden.

P Diddy (Foto: Promo)

Die Anwälte von Diddy haben ein Memo beim New Yorker Bundesgericht eingereicht und sich gegen Buzbees Antrag auf Zulassung pro hac vice ausgesprochen. Mit diesem Antrag könnte Buzbee trotz fehlender Zulassung in dem Bezirk, in dem der Fall verhandelt wird, dennoch daran teilnehmen.

Die Verfasser des Schreibens, die Anwälte Mark Cuccaro, Erica A. Wolff und Michael Tremonte, betonen, dass sie normalerweise solche Anträge nicht ablehnen würden. Allerdings habe das „ungeheuerliche Fehlverhalten“ von Buzbee sie dazu gezwungen, in diesem Fall eine Ausnahme zu machen.

Das Hauptargument von Diddys Team beruht auf der Tatsache, dass Buzbee fast zwei Dutzend Zivilklagen gegen Diddy im südlichen Bezirk von New York eingereicht hat, bevor er die Erlaubnis erhielt, dort zu praktizieren. Darüber hinaus argumentieren sie, dass Buzbees öffentliche Äußerungen über Diddy, insbesondere in der Chris Hansen Show, gegen die Standesregeln der Anwälte in New York verstoßen haben. Buzbee habe wiederholt betont, dass Diddy schuldig sei, obwohl strafrechtliche Anklagen gegen ihn erhoben wurden.

Schließlich behaupten die Anwälte von Diddy, dass Buzbees Äußerungen über pro hac vice absichtlich irreführend waren, da er behauptete, dass dies seine erste derartige Zulassung sei, obwohl er bereits zuvor in New York praktiziert hatte.

Diddy setzt seine Bemühungen fort, sich gegen die Vorwürfe der sexuellen Übergriffe zur Wehr zu setzen und versucht, den Anwalt der Anklägerinnen in diesem Fall zu blockieren, da er glaubt, dass er unangemessenes Verhalten gezeigt hat. Es bleibt abzuwarten, wie das Bundesgericht auf das Memo der Anwälte von Diddy reagieren wird und ob Tony Buzbee die Zulassung pro hac vice in dem Bundesbezirk erhalten wird. mit KI

Über Jörg Wachsmuth 1505 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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